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Nachkriegskinder |
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Schubert B. |
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Lyrik |
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Wir haben Kartoffeln geklaut |
| aus `m Güterzug. |
| Wir hatten immer Hunger |
| und wir hatten nie genug. |
| Erst hat Mutter uns verhaun`, |
| aber dann hat sie gelacht. |
| Und hat für uns alle Puffer gemacht. |
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Wir waren Nachkriegskinder, |
| wir waren Nachkriegskinder. |
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Unsre Stube war kalt, |
| doch wir waren ja nicht dumm. |
| Auf dem Bahnhof da lagen die Kohlen ja rum. |
| Und hatten wir Pech, |
| ist `ne Streife gekommen. |
| Die hat uns mit auf `s Revier genommen. |
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Wir waren Nachkriegskinder, |
| wir waren Nachkriegskinder. |
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Und auf dem Schulweg |
| da klapperten die Kochgeschirre. |
| Und in der großen Pause |
| da gab `s `ne Wasserplerre. |
| Und das Saftschwein in ??? |
| hatte seinen festen Preis: |
| `ne Ami Zigarette oder `ne Stulle mit Schmalz. |
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Wir waren Nachkriegskinder, |
| wir waren Nachkriegskinder. |
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Aus den meisten von uns |
| ist dann doch noch was geworden. |
| Hab `n Familie, haben Kinder, |
| haben Autos und auch Orden. |
| um euch das ganze noch mal |
| kurz zu erklären. |
| Ich will nicht das unsre Kinder |
| Vorkriegskinder werd `n. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.