Nacht und Tag

Cäsar

Lyrik

Komp. Peter Gläser

Text: Sascha Anderson

aus den augen aus dem sinn
da das licht des tages angeht
nur für diese kurze zeit
hatten wir uns fest versprochen
jeder liebt nicht mehr als sich
um den andern zu erinnern
nur für diesen einen tanz
haben wir uns ganz

(doch) das ist nur ein bild
für das was keiner will

aus den augen aus dem sinn
mit dem ersten bus am morgen
über dir bedeutungslos
nur ein sternbild ohne namen
nenn es niemals romeo
daß ich es nicht julia nenne
wer uns mit der liebe droht
der weiß nichts vom tod

aus den augen aus dem sinn
von der dämmerung geschieden
haben wir nur eine chance
dann wenn du die nacht zum tag machst
alle lichter auf mich wirfst
meine spiegel an dir zündest
wenn du mich von dir befreist
als mein gegenteil

(doch) das ist nur ein bild
für das was keiner will

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.