Nachtballade

Th.Schumann

Lyrik

Komp. Theo Schumann

Text: Jens Gerlach

Meine Eltern waren dagegen
doch ich hab bei ihm gelegen,
einen Abend lang.
Auch den Nachtwind muss ich loben
denn er putzte ganz weit oben
Mond und Sterne spiegelblank.
 
Und so lagen wir im Grase
und es stieg in meine Nase,
Zwiebelduft als zarter Hauch.
Wenn wir nicht vorher
Buletten am Kiosk gegessen hätten
wär`s  gewesen wie sonst auch.
 
Im Gesträuche, was subtil war
als ganz nahe schon das Ziel war
das man auch im Dunkeln find.
Als wir dann ans Ziel gekommen
ist der Mond davon geschwommen,
und der Himmel war wie blind.
 
Unterm abgeblühten Ginster
war es warm und weich und finster,
und der Mond war wieder blank.
Meine Eltern waren dagegen,
doch ich hab bei ihm gelegen,
eine langen Abend lang.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.