Nebeltag - Karussell

Nebeltag

Karussell

Lyrik

Komp. Jochen Hohl

Text: Kurt Demmler

 
Nebeltag, die Sonne gerinnt
das Auge wird blind unterm Nebeltag.
Nebeltag, die Bäume stehn
kalt und einsam und alt unterm Nebeltag.
Gesichter tief in die Kragen gehüllt
und Sehnsucht die wie ein Nebel rumbrüllt.
Ein bisschen Wärme vielleicht,
schon möglich das uns das reicht
ein bisschen Klarheit, nicht wahr
und alles geht klar.
 
Nebeltag, es bimmelt die Bahn
da wo ich sie ahn` unterm Nebeltag.
Nebeltag, die Häuser sehn aus
wie nie ein Zuhaus unterm Nebeltag.
 
Das Brüllen, das fast der Atem beschlägt
wofür denn noch von der Sehnsucht bewegt.
Ein bisschen Wärme vielleicht,
schon möglich das uns das reicht
ein bisschen Klarheit, nicht wahr
und alles geht klar.
Nebeltag, ich frag einen Mann
um Streichhölzer an unterm Nebeltag.
Nebeltag, ein Feuer scheint schlicht
uns zwein ins Gesicht unterm Nebeltag.
Nebeltag, ich sag Danke sehr,
der Mann lächelt leer unterm Nebeltag.
Nebeltag, und wieder allein
die Wärme war klein unterm Nebeltag.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.