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Neue Bewirtschaftung |
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A.Schmidt |
Lyrik |
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Komp. Arno Schmidt |
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Text: Ed Stuhler |
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Die Fassade neu gestrichen, |
| den vertrauten, säuerlichen |
| Biergeruch mit viel Lysol vertrieben. |
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Eine neue Eingangstüre |
| fünf spezielle Arten Biere, |
| nicht einmal der Name ist geblieben. |
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Bunte Werbetafeln leuchten, |
| vor der Sonne den feuchten |
| Wettern schützt eine gewaltige Markise. |
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Alles schick und auserlesen, |
| schon der hochmoderne Tresen |
| ist sein Geld wert, doch die Wirtschaft macht nur miese. |
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Neue Bewirtschaftung in unsrer Kneipe, |
| mit neuem Inventar und altem Porzellan. |
| Neue Bewirtschaftung und neue Preise, |
| ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen kann. |
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Schon die Karte ist ein Klopper, |
| zehn verschiedne Sorten Wopper |
| und fast hundert auserlesne Leckerbissen. |
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Leider alles aus der Tüte, |
| aber wennschon, meine Güte, |
| es gibt Gäste, die die Currywurst vermissen. |
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Ach die Leute, die hier leben, |
| sind so dämlich, denn sie kleben |
| dumm und undankbar an ihrer alten Wirtschaft. |
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Alles dröge Nostalgisten, |
| linke Spinner und Marxisten, |
| blöde Hammel, die nicht mal der beste Hirt schafft. |
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Neue Bewirtschaftung in unsrer Kneipe, |
| mit neuem Inventar und altem Porzellan. |
| Neue Bewirtschaftung und neue Preise, |
| ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen kann. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.