Nichts verpassen

Meridian

Lyrik

Komp. Frank Zückmantel

Text: Kurt Demmler

 

Was zappeln meine Beine ohne Sinn dahin
was schlagen meine Arme so bim - bim - bim.
Was wackelt meine Birne ohne Halt daher,
so das ich sie bekomm in die Gewalt nicht mehr.
 
Was rollen meine Augen durch den Überfluß,
und wissen doch nicht sicher, wie man rüber muß.
Was zucken meine Nerven, na, ich sag dir was,
ich habe Angst, das ich was verpass.
 
Ich versteh die Leute nicht in ihrer Seelenruh,
ich irre durch das Leben und starr zu, zu, zu.
Nehme alles mit, was sich so bieten tut,
denn für Abenteuer stehen die Mieten gut.
 
Ich find ein bisschen Ruhe bestenfalls im Gedräng,
da ist es ja so herrlich eng, eng, eng.
Von dem Tempo werden mir die Augen naß,
ich habe Angst, das ich was verpaß.
 
Nichts verpassen, was das Leben bringt,
nichts verpassen, stille stehen stinkt.
Nichts verpassen, wer einmal lebt,
der will nicht verpassen,
nur Stinker stehen still.
 
Oh, oh, oh, keine Freude ist so
das sie nicht noch größer ist anderswo,
ah, ah, ah, keine Liebe geschah,
die nicht noch woanders wäre da, da, da.
Ih, ih, ih, so was badet doch nie,
so was kämmt man aus dem Wasser wie Wasserski,
uh, uh, uh, am Ende hast du nichts verpasst als deine Ruh.
 
Nichts verpassen, was das Leben bringt,
nichts verpassen, stille stehen stinkt.
Nichts verpassen, wer einmal lebt,
der will nicht verpassen,
nur Stinker stehen still.
 
Nichts verpassen, was das Leben bringt,
nichts verpassen, stille stehen stinkt.
Nichts verpassen, wer einmal lebt,
der will nicht verpassen,
nur Stinker stehen still.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.