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Nur ein Wunder |
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R.Bursy |
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Lyrik |
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Komp. Ralf Bursy |
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Text: Werner Karma |
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Eine Stunde hat sie noch nach Haus |
| Die Straße läuft schnurg’radeaus |
| Der Wagen schnurrt, wie’n satter Kater schnurrt |
| Da schleudert vorn einer quer |
| „So’n Amateur, was macht denn der!“ |
| Sie flucht und checkt mechanisch ihren Gurt |
| Verdammt, und noch dazu am Freitagabend |
| Grad, wo die Woche anfängt, schön zu sein |
| Sie lehnt sich cool zurück |
| Nun hilft nur noch Glück |
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Nur ein Wunder, dass muss doch zu machen sein |
| Nur ein leises Wort des Herrn |
| Spuck es aus, mein Gott, und halt die Bilder an |
| So’n Horrorfilm, wer sieht den gern? |
| Nur ein Wunder, das ist doch nicht zuviel verlangt |
| Für all die Jahre als brave Kirchenmaus |
| Dann zersplittert – die Stille |
| Dann geh’n – die Lichter aus |
Als sie zu sich kommt im Krankenhaus |
| Zieht `ne Frau `ne Nadel aus ihr raus |
| Ein süßer, schwerer Nebel kriecht heran |
| Sie lauscht in sich hinein, ihr Herz |
| Verglüht in einem fernen Schmerz |
| Der ihrer Seele nicht mehr wehtun kann |
Auf einmal weiß sie wieder, was passiert ist |
| Da überschwemmt der Schlaf die ganze Angst |
| Ihr Lächeln müht sich matt: |
| „Ging wohl nicht so glatt?“ |
Nur ein Wunder, dass muss doch zu machen sein |
| Nur ein leises Wort des Herrn |
| Spuck es aus, mein Gott, und halt die Bilder an |
| So’n Horrorfilm, wer sieht den gern? |
Nur ein Wunder, das ist doch nicht zuviel verlangt |
| Für all die Jahre als brave Kirchenmaus |
| Dann zersplittert – die Stille |
| Dann geh’n – die Lichter aus |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.