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Oh, Angela |
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U.Schikora |
Lyrik |
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Komp. Uve Schikora |
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Text: Jens Gerlach |
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Oh, Angela, du lebst gefangen |
| und kennst kein zagen, kein bangen. |
| Du bist so jung und du bist schön. |
| Vor welchen Richtern sollst du stehn`. |
| Sie schwitzen Hochmut, schwatzen Phrasen, |
| viele Kämpfe deckt der Rasen. |
| Verurteilt, Angst von dem Gericht, |
| Doch wer erkennt die Mörder nicht, |
| der Mord steht ihnen im Gesicht. |
| Oh, Angela, in deinem Namen |
| hören die Tauben, gehen die Lahmen. |
| Oh, schwarz auf weiß, ein Heer erwacht |
| denn du darfst für Millionen sprechen. |
| Und deren Kraft kann keiner brechen, |
| mancher der noch abseits stand. |
| In deinem und in jedem Land |
| erkennt durch dich als seine Pflicht |
| und klagt es an das Schandgericht. |
| Angela Davis, Symbol für morgen. |
| Wir alle werden dafür sorgen. |
| Du wirst befreit und das schon bald. |
| Bestochene Richter malen Zeugen. |
| Ihr könnt das Recht nicht ewig beugen, |
| du Verklagte, klag sie an. |
| Weil nur die Wahrheit siegen kann. |
| Und droht das Gestern auch mit Mord, |
| die Zukunft hat das letzte Wort. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.