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Oma Falk |
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J.Walter |
Lyrik |
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Komp. Thomas Natschinski |
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Text: Jan Witte |
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Als
ich dort einzog mit meiner Gitarre |
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saß
Oma Falk vor dem Haus |
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sie
zeigt mir meine Wohnung Parterre |
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da
wär ’ne Familie grad raus |
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zwei
Kinder, ein Zimmer, das ging nicht so weiter |
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doch
wer, wenn Sie’s selber nicht tut? |
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x-mal
war sie beim Herrn Wohnungsamtleiter |
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na
gut. |
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Knapp
89. Ihr Mann war ein Flieger |
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der
wollte mit ihr hoch hinaus |
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doch
Sommer 17 kam er nicht mehr wieder |
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und
aus... |
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Ref.:
Frei, wie die Schwalben im Wind |
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wollte
sie sein, schon als Kind |
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Frei,
wie die Schwalben im Wind |
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nur
Fantasie |
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So
wie die Träume es sind |
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Frei,
wie die Schwalben im Wind |
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flog
sie doch nie. |
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Mittwochs
traf ich Elsie Falk bei den Alten im Club |
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ganz
chic, wie in 20ern so schön |
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da
übersah ich ganz plötzlich die Falten |
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und
hab sie als Mädchen gesehn |
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sie
schwieg verlegen, doch freute sie ehrlich |
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mein
seltenes Kompliment |
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sie
war mir, wenn auch manchmal unerklärlich, |
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nie
fremd |
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Sie
ging in ’n Klub, trank vom göttlichen Weine |
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versank
50 Jahre und mehr |
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nur
einen Walzer, mehr gaben die Beine |
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nicht
her. |
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Frei,
wie die Schwalben........ |
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Ihre
drei Söhne sind sonst wo geblieben |
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doch
die Fragen stell ich heut zu spät |
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ich
bin damals los, meinen Zug noch zu kriegen |
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und
sie hat im Hof Schnee gefegt |
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10
Tage später, ich wollt sie einladen |
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erzählen
von meiner Tournee |
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doch
sie war weg nur die Besen, die lagen im Schnee |
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Nein,
Oma Falk hatte niemand gesehen |
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seit
Tagen schon nicht mehr, warum? |
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Wir
schlugen die Tür ein.... |
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Frei, wie die Schwalben im Wind.......... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.