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Osten |
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H.Jeske |
Lyrik |
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Komp. Ralf Schmidt |
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Text: Ralf Schmidt |
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Ich bin im Osten geboren, |
| wo er tief und dreckig ist. |
| Unter der Milchglassonne, |
| da wo der Staub sich durch die Fenster frisst. |
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Ich bin im Osten geboren, |
| auf den Strassen bis zum Zaun |
| störte niemand meine Kreise |
| beim Seifeblasenbau `n. |
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Und die Welt war eine Scheibe |
| und wir glotzen über `n Rand. |
| Da ist die Scheibe umgekippt |
| und die Fahne hat gebrannt. |
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Ich bin im Osten geboren, |
| hinter `m Mond lag ich wach. |
| Meine Hände in den Taschen |
| war `n für Fäuste noch zu schwach. |
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Als die Goldgräber kamen |
| lag ich noch in meinem Bett. |
| Sie rochen gut, sie rochen teuer |
| und ihre Messer glänzten nett. |
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Ich bin im Osten geboren, |
| wo er tief und dreckig ist. |
| Unter der Milchglassonne, |
| da wo der Staub sich durch die Fenster frisst. |
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Ich werd` im Westen krepier `n, |
| ein zweites Leben ist genug. |
| Das erste werde ich behalten, |
| das zweite ist der letzte Zug. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.