Paparazzi

Schöbel

Lyrik

Komp. Frank Schöbel

Text: Peter Lorenz

 

Wer steht einsam, nächtelang getarnt vor einer Tür
Hat einen starren Blick und keinen Führungsoffizier
Wer ist auch nicht vom CIA und nicht beim BND
Und schnüffelt trotzdem gern im Müll und im WC
Wer klettert nachts die Rinne hoch mit einem Bein im Knast
Und bricht sich dann das andere, weil er daneben fasst
Wer hat sich seine Hose an 'nem Gartenzaun zerrissen
Und wurde auf der Flucht von einem Dobermann gebissen

Das sind die Papapa - Paparazzi
Der eine kauft sie, der an'dre hat sie
Vorsicht die Papapa - Paparazzi
Vorne Pussi, Hinten Schmatzi
Sie jagen mich, sie jagen dich
Wenns Kohle bringt, dann sogar sich
So sind die Papapa - Paparazzi
Der eine kauft sie, der and' re hat sie
Am Hals - am Hals

Wer liegt mit seinem Apparat fast täglich auf der Lauer
Anstatt auf seiner Freundin, was besser wär` auf Dauer
Wer schiebt ihn, wenn es sein muss, durch die kleinsten Lücken
Und hat dabei nur eins im Sinn - klicken, klicken, klicken
Wer hängt an einem Star wie ein Süchtiger am Tropf
Pressefreiheit und privat schmeißt er in einen Topf
Wer jagt die Reichen und die Schönen durch die ganze Stadt
Und ist zuerst am Unfallort mit seinem Motorrad

Das sind die Papapa - Paparazzi
Der eine kauft sie, der an'dre hat sie
Vorsicht die Papapa - Paparazzi
Vorne Pussi, Hinten Schmatzi
Sie jagen mich, sie jagen dich
Wenns Kohle bringt, dann sogar sich
So sind die Papapa - Paparazzi
Der eine kauft sie, der and're hat sie

Papapa-Paparazzi
Der eine kauft sie, der an'dre hat sie
Papapa-Paparazzi
Vorne Pussi, Hinten Schmatzi
Sie jagen mich, sie jagen dich
Wenns Kohle bringt, dann sogar sich
Papapa-Paparazzi
Der eine kauft sie, der and're hat sie
Am Hals - am Hals - am Hals
Paparazzi

 
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.