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Paule Glotzmann |
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Monokel |
Lyrik |
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Komp. Michael Linke |
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Text: Michael Linke / Jörg Schütze |
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| Paule Glotzmann hat seit Wochen ein Farbfernsehgerät | ||
| das wie ein Heiligtum in seiner guten Stube steht | ||
| voller Inbrunst betet Paule seinen neuen Götzen an | ||
| die Offenbarung ist für ihn das Fernsehprogramm. | ||
| Weil sich bei Paule Glotzmann alles um die Glotze dreht | ||
| liest er in der Zeitung nur was unter Heute im Fernsehen steht | ||
| seit der Kasten da ist geht er nicht mehr aus | ||
| bei dem Fernsehangebot kommt er ja kaum noch aus dem Haus. | ||
| Da lockt ihm auch sein Wirt nicht mehr der hinterm Tresen steht | ||
| für Paul zählt nur noch eins das ist sein Fernsehgerät | ||
| da drückt er sich die Finger am Kanalwähler wund | ||
| jeder Knopfdruck macht für Paul die alte Welt so neu und bunt. | ||
| Er sieht in Farbe doch ich seh´ schwarz | ||
| er sieht in Farbe doch ich seh´ schwarz. | ||
| Seine Frau die schöne Susi bemerkt der Paul nicht mehr | ||
| sein Nachbar Rudi Spanner schwärmt für Susi ja so sehr | ||
| mit dem hört sie alte Platten bis spät in die Nacht | ||
| das hat sie früher alles mal mit ihrem Paul gemacht. | ||
| Der holt sich seinen Sex aus dem Fernsehgerät | ||
| bei schönen bunten Filmen wo es um Liebe geht | ||
| er sieht in Farbe doch ich seh´ schwarz | ||
| er sieht in Farbe doch ich seh´ schwarz für ihn | ||
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Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.