Pfeif drauf

Engerling

Lyrik

Komp. Wolfram Bodag

Text: Wolfram Bodag

 

Türe zu, aus die Schuh -

An`s  Radio ran - jetzt fliegt die Kuh.
Mappe in die Ecke schmeißen
und am Schieberegler reißen.
Auf zehn, so wird`s gehn.
Im Radio läuft dein leibster Hit,
vergessen ist der and`re  Shit.
Nur Mut - so geht`s gut.
 

Der Sound macht dir die Knie weich,

du wirst ganz bleich.
Und lässt dich einfach fall`n,
fängst an zu lall`n.
Mutter stürzt zur Türe rein,
fängt an zu schrei`n:
Du solltest dich mal sehn,
du lässt dich gehn.
Pfeif was auf dein Mütterlein,
jetzt willst du mal alleine sein.
Allein, du rollst dich ein.
Allein, dir zuckt das Bein.
 

Buh, buh, buuh - bababelluuh,

die Jahre rennen weg im nu.
Dein Weib rennt mit dir mit.
Bist nicht traurig,
drehst nur mal am Radio,
dein Hit - da läuft dein Hit.
Dann pfeif was auf dein Mütterlein,
und sollte sie auch noch so schrein,
hinein, zieh sie mit rein,
hinein, euch zuckt ein Bein.
 

Weng - deng - Knall und Peng,

die Sachen werden dir zu eng.
Nur weg mit diesem Dreck.
Du hängst fest, bist eingebaut.
Du ahnst nur, das dir was fehlt,
das dich was quält.
Dein Söhnchen knall die Türe zu
und klaut dir deine Seelenruh`.
Dein Söhnchen reißt das Radio laut
und du kriegst eine Gänsehaut.
Er pfeift was auf sein Mütterlein
und sollte sie auch noch so schrei`n.
 

Allein , er rollt sich ein,

allein rollt er sich ein.
Hey, hey, hey,
so richtig schön
lässt er sich gehn.
So richtig schön
lässt er sich gehn.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.