|
Pferd aus Holz |
||
|
Gundi |
Lyrik |
|
|
Komp. Gerhard Gundermann |
||
|
Text: Gerhard Gundermann |
| Mama, bleib hier |
| und sing mir noch mal das Lied |
| von dem Jungen und den Pferden vor. |
| Ich war damals vier und habe noch nicht verstanden, |
| Heiligabend im Korridor. |
|
Ich trat in die Stube und sprach das Gedicht, |
| eure Augen spiegelten den Kerzenschein. |
| Ich verschluckte die Tränen |
| doch das Päckchen für mich blieb immer noch viel zu klein. |
|
Mama, hör auf, |
| ich wünsche mir sehr so ein Pferdchen, |
| Mama, was soll`s . |
| Das hier ist nur ein Pferd aus Holz, |
| Mama hör her, ich wünsche mir sehr so ein Pferdchen. |
| Mama, ach sieh, solche Pferde wollte ich nie. |
|
Da stand es nun hilflos vor dem Lichterbaum, |
| und ich habe es doch aus dem Papier geholt, |
| für drei gute Jahre und noch heute im Traum, |
| ist es mir treu hinterher gerollt. |
|
Ich hab`s nicht geliebt als es zu mit kam, |
| seit es fort ist kenne ich keine Märchen mehr. |
|
Ich krieg jedes Jahr hundert große Pakete, |
| aber sie sind alle leer. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.