|
Prometheus |
||
|
Panta Rhei |
Lyrik |
|
|
Komp. Henning Protzmann |
||
|
Text: Jens Gerlach |
||
|
War ein Mann, der begann. |
| Hieß: Prometheus. |
| Hat geflucht und gesucht ohne Licht. |
| Auf dem Weg blieben träg, die zu müde war´n. |
| Doch der Mann, der blieb dran, |
| ohne Verzicht! |
| War der Stern auch sehr fern über Wolken: |
| Jener Mann, der begann seinen Flug. |
| Das die Welt sich erhellt, muss das Feuer her. |
| Haben wir heute und hier Feuer genug? |
| Ja, da muss Wärme sein, |
| also Feuer auch, und außerdem der Schein |
| zwischen Nacht und Eis und Rauch ... |
| Hol` sie! Hol` die Glut! Hol` sie! Das Feuer ist gut! |
| Der Himmel zürnt, denn das Licht ist sein Eigentum. |
| Da steht der Fels, und der Mann hängt daran. |
| Da ist der Hass, und er frisst ihm die Leber weg, |
| doch widerruft nicht die Glut, noch der Mann. |
| Sein Feuer brennt auf der Welt, |
| und da bleibt es auch. |
| Es ist ganz gleich, wie die Glut ihr benennt! |
| Und es ist gleich, |
| ob der Mann dort in Ketten schreit, |
| wenn überall nur die Glut weiter brennt! |
| Hol` sie! Hol` die Glut! Hol` sie! Das Feuer ist gut! |
| Scheint der Stern auch sehr fern, kaum erreichbar: |
| Vom Gestirn bis ins Hirn ist ein Schritt! |
| Also geh! Widersteh der Bequemlichkeit! |
| Brech den Ring ! |
| Wag`s und bring das Feuer mit ! |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.