Rauchzeichen

City

Lyrik

Komp. Toni Krahl / Fritz  Puppel / Klaus Selmke / Manfred Hennig

Text: Kuno Kleinfelt  ( Alfred Roesler-Kleint )

 
  Die Gardinen wehen leise, 
seit du fort gegangen bist.
Casablanca, gute Reise, 
der Abspann läuft und grüßt.
 

Wie im Bahnhofskino: 

auf der Leinwand regnet´s schon.
Einsam hocke ich im Bunker 
ohne Ziel und Munition.
 

Und ich, und ich - 

gebe Rauchzeichen von meinem Balkon
 

Seit du fort bist, 

ist mir wieder so, 
als wär´ die Zeit erfror´n.
Am Stadtrand wird die Nacht erschossen, 
das Schweigen hockt im Telefon.
 

Und ich, und ich - 

gebe Rauchzeichen von meinem Balkon.
 

Der Morgen schmeckt nach Asche,

 im Kino wechselt das Programm.
Nicht noch einmal "Play It Again Sam",
 heut´ fängt "Spur der Steine" an.
 

Das Beste kommt zur Zeit von Osten, 

das ist die Gegend wo ich wohn´.
 

Und ich, und ich - 

gebe Rauchzeichen von meinem Balkon.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.