Reinhard Tesch - Presse 1984

Melodie und Rhythmus 1984

Tesch & Co

Reinhard Tesch & Co.

   

 

... dürften spätestens seit dem Auftritt bei “bong”, der Schlagerwertungssendung des Fernsehens der DDR, bekannt sein. Davor sah man Tesch & Co. Bereits in „rund“ beim Jugendfernsehen, standen sie auf dem Tele-„Sprungbrett“ und produzierten in den Rundfunkstudios in der Berliner Nalepastraße; dort wurden vier Titel eingespielt, u. a. auch der zurzeit in den Wertungssendungen laufende „Weine nicht wenn ich jetzt geh“. Dieser romantisch-lyrische, sehr melodische Song erinnert zweifelslos in seiner Machart an Reinhard Teschs Metropol-Erfolgstitel „Und ich sehn’ mich nach dir wie im Fieber“.

Fünf Jahre war er Sänger, Gitarrist und Komponist dieser Band. Wie erfolgreich die Solounternehmungen sein werden, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall wird man mit Teschs kompositorischen Potenzen rechnen können.

Reinhard Tesch & Co. – auf der Bühne stehen zwei Musiker/Sänger, tatsächlich aber ist es ein Dreimannensemble. Peter Passow heißt der Mann, der seine beiden Bühnenkollegen Reinhard Tesch (voc, g, keyb) und Michael Stappenbeck (g, voc, keyb) mit den unterschiedlichsten Klangeffekten bedient, den Rhythmus- und Baßcomputer einspielt, vorprogrammierte Lieder und Viertel-Playbacks mit den fehlenden „handgespielten“ Instrumenten abfährt. Neben elektrisch verstärkten Gitarren gehören zum Instrumentarium auch Naturgitarren und verschiedene Tasteninstrumente. Fast 90% des Konzertprogramms füllen eigene Titel.

Als Textautoren zeichnen Tesch selbst (Kater Murr“), Ingeburg Baronen („Weine nicht, wenn ich jetzt geh’“), Gerd Pfeil („Fotomanie“) und neuerdings auch Siegfried Scholz („Bin keine Marionette“). „Im Studio bedienen wir uns der Mithilfe von Sessionsmusikern wie Conny Körner, Lothar Kramer u. a., diese Arbeitsweise erscheint uns kreativer als das Einspielen von Titeln mit einer angestammten Band“.