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Reiterlied |
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Lacky |
Lyrik |
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Komp. Reinhard Lakomy |
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Text: Fred Gertz (= Fritz Räbiger) |
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| Mein Mädchen geht oft reiten, |
| ja, sie hat sehr viel Kraft, |
| mal sollt` ich sie begleiten, |
| Mensch, hat die mich geschafft ! |
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Am Sonntag früh um Fünfe, |
| da sagt sie - nun ist es aus, |
| nun mach dich auf die Strümpfe, |
| wir fahr`n zum Reiten raus ! - |
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Wir stiegen in den Trabbi, |
| auch der schlief noch so schön, |
| so früh hat der den Lacky |
| noch niemals nicht gesehn. |
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So früh, ich fand das dämlich, |
| doch sagt ich nichts, und schwieg, |
| der Trabbi grinste hämisch, |
| als ich den Gaul bestieg. |
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Das heißt, besteigen wollte, |
| Mann war der Sattel glatt, |
| und als ich runter rollte, |
| hatt` ich das Reiten satt. |
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Sie hatte kein Erbarmen, |
| ich musste wieder rauf, |
| zu Haus in ihren Armen, |
| nahm ich das gern in Kauf. |
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Sie nahm sich eine Stute und sagte zu mir mild - |
| Reit du auf diesem Wallach, |
| denn der ist nicht so wild ! |
| Das stimmte mich verdrießlich, |
| doch wollt` ich sie nicht frag`n , |
| ich sagte zu ihr schließlich |
| - Du kannst dich grad` beklag`n ! - |
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Ich saß nun wieder oben, |
| und dabei fiel mir ein, |
| ich merkte so von droben, |
| wird manches Problem ganz schön klein. |
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Doch das war sehr verwegen, |
| wie es sich bald erwies, |
| ich sage euch, Kollegen, |
| dem Lacky war, dem war ganz mies. |
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Wie kann man etwas leiten, |
| wovon man nichts versteht, |
| mit Pferden wie mit Leuten, |
| das absolut und überhaupt nicht geht. |
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Die Stute trabte vor mir, |
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der Wallach lief ihr nach, |
| das wusst` noch von früher , |
| als ihn der Hafer stach. |
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Im Schritt war`s ganz gemütlich, |
| das machte direkt Spaß, |
| doch als er galoppierte, |
| lag ich schon mal im Gras. |
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Ich fand mich schwer beleidigt, |
| mein Mädchen rief - Geduld - |
| sie hat den Gaul verteidigt |
| und mir gab sie dann noch die Schuld. |
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Ich dankte für das Reiten |
| und ging zurück zum Hof, |
| mich mit dem Gaul zu streiten, |
| das war mich ja dann doch zu doof. |
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Ja, ehrlich, ich muss passen, |
| auch aus`nem andern Grund, |
| schon wegen meines Hintern, |
| der ist noch heute wund. |
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Und die Moral von der Geschicht`: |
| Ein Dilettant auf hohem Ross |
| ist immer ein Rhinozeros. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.