Romanze

Cäsar

 

Lyrik

Komp. Volkmar Große

Text: Sascha Anderson

mann und frau wie katz und maus
sind nur ein spiel und das ist aus
sobald der wolf die katze reißt
die ihre maus mitschleift
der nächste nach dem nächtsten greift
und über allen schließt den kreis
der geier weder schwer noch leicht
dem menschenbilde gleich

der mensch schaut zu erkennt dich nicht
hat nur sein tierisches gesicht
im blick und tanzt doch abgedreht
wie hans im glück und klebt
mit einer hand nur noch am sein
die andre ist ihm fast versteint
ein spiel zwar aber ernst gemeint
und absolut getimed

wie brunnen schere stein papier
geregelt und wer nicht kapiert
daß dinge nicht wie menschen sind
der bleibt für ewig kind
es lebt nicht aber es gewinnt
wer mit dem totentanz beginnt
das macht zwar alles keinen sinn
doch immer noch nicht blind

ich seh etwas was du nicht siehst
weil ich kein kind mehr bin du bist
es noch und wirst es immer sein
es war einmal ein stein
auf einem grab in dem nichts liegt
als jenes spiel das ungespielt
und für uns ohne folgen blieb
ich hab dich nicht besiegt

denn mann und frau und katz und maus
sind nur ein spiel und das ist aus
sobald der wolf die katze reißt
die ihre maus mitschleift
der nächste nach dem nächtsten greift
und über allen schließt den kreis
der geier weder schwer noch leicht
dem menschenbilde gleich

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.