Rote Göttin 

A.Schmidt

Lyrik

Komp. Arno Schmidt

Text: Ed Stuhler

 

Mein Traum und mein Schicksal,

meine Sehnsucht, mein Halt,
war dir völlig verfallen,
verzweifelt in dein rotes Haar verknallt.
 

Meine rote Göttin,

hab auf deinem Altar
meine Unschuld geopfert,
ich glaubte, deine Schwüre seien wahr.
 

Eine Illusion,

was ist das schon?
 Man wirft sie über Bord und schon treibt sie davon.
  Ein neues Spiel,
 ein neues Ziel!
Und jeder Blick zurück ist schon ein Blick zuviel.
 

Meine rote Göttin!

Deine schöne Gestalt!
Und bist du nicht willig,
dann reiß ich von dir los mich mit Gewalt.
Die ewige Liebe
und treu bis zum Tod,
vergessen, vorüber,
dein Haar war überhaupt nicht richtig rot.
 

Eine Illusion,

was ist das schon?
 Man wirft sie über Bord und schon treibt sie davon.
  Ein neues Spiel,
 ein neues Ziel!
Und jeder Blick zurück ist schon ein Blick zuviel.
 

 Nur die eignen Lügen

sind die kleinen Lügen
 und die andern Lügen
 sind die schlimmen.
 

Wenn du stehenbleibst,

 bist du einzukriegen.
 Dröhn dir die Ohren zu,
  sonst hörst du Stimmen.
 

Eine Illusion,

was ist das schon?
 Man wirft sie über Bord und schon treibt sie davon.
  Ein neues Spiel,
 ein neues Ziel!
Und jeder Blick zurück ist schon ein Blick zuviel.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.