Ruf mich noch an

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

 

Ruf mich noch an, 

 bitte ruf mich heut noch an, 
ruf mich an, das ich aufatmen kann.
Ruf mich noch an,
 kann auch spät sein, 
schon Nacht, irgendwann,
sag, was du treibst,
wo du heute Nacht bleibst.
 

Ich bin noch hier,

früher saßest du brav neben mir,
 Fernseher lief, ich geb`s zu, ja, ich schlief,
ruf mich doch an, 
und ich sag dir, 
mein Tag war zu lang,
 man tut, was man kann.
 

Bitte ruf mich noch an, 

habs dir erklärt, 
doch auch das war verkehrt.
Kann ja auch sein, 
ich geh nicht ran, 
oder lege auf, frage nicht nach,
wo bist du jetzt,
dazu bin auch ich zu verletzt.
 

Was willst du noch, 

warum rufst du fast jede Nacht an, 
macht dir das Spaß?, 
aber ich geh ja ran.
 

Warum grad der,

komm doch her und ruf ihn an von hier, 
 sag ihm, es ist aus, 
du bleibst lieber bei mir,
 ruf mich noch an,
 das ich einschlafen kann.
 

Kann ja auch sein es ist zu spät, 

und ich will nicht mehr. 
 

Wenn du jetzt kämst,

ich weiß ja nicht, ob du dich verstellst oder schämst.
 

Ruf mich doch an, 

bitte ruf mich doch einfach jetzt an, 
ruf mich noch an,
das ich aufatmen kann.  
 

Ich warte darauf, und ich lass die Tür auf, 

ruf mich noch an,
das ich weiß, ob und wann ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.