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Samstagabendballade

Natschinski

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Kurt Demmler

Gehst du am Abend tanzen, dann drück dich mal aus.
Sei nicht so steif im Ganzen, und komm aus dir raus.
Lach dir ein liebes Mädel an. Zeig ihr was von dir,
und willst du sie behalten, dann flüster’ es ihr
Doch du, du stehst am Tresen und fühlst dich nicht wohl
und tauchst dein ganzes Wesen tief in Alkohol.
Und tanzt du gegen Ende mal, tanzt du so monoton,
als wärst du deiner Stanze leibhaftiger Sohn.
So bist du doch nicht immer schon gewesen!
Wohin ist die Fühlsamkeit von Herz und Haut,
und woher diese Art: grob und laut?
Nein so kannst du nicht landen, so kommst du nicht an
So haust du an die Banden als einsamer Mann.
Und wenn dir mal ne Nase nicht gefällt, schlägst du zu, ja
Für zehn Minuten stehst dann im Rampenlicht stehst du
So bist du doch nicht immer schon gewesen!
Wohin ist die Fühlsamkeit von Herz und Haut,
und woher diese Art: grob und laut?
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.