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Schade |
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Renft |
Lyrik |
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| Was nützen mir Freunde, |
| deren Lieder mir teuer sind, |
| wenn sie mich stehlassen |
| in bitterer Blöße. |
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Was nützen sie mir, |
| wenn sie mein Feuer erdrücken |
| mit den eiskalten Blicken |
| ihrer unerreichbaren Größe. |
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Ich will ihnen Freund sein, |
| doch ohne Gebete, |
| und mich nicht verneigen |
| bis ich vor mir selber erröte. |
| Und mich nicht verneigen |
| bis ich vor mir selber erröte. |
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Was sollen wir die |
| in den Himmel singen, |
| die wir hier auf Erden so |
| hier dringend brauchen. |
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Denn was uns bleibt |
| wär gerade zu wenig |
| um sich zu freun, |
| und das ist so schade. |
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Es schuldet der Redner des Volkes |
| mir doch später, hinter den Kulissen, |
| den Beweis für Ehrlichkeit seiner Worte, |
| und das will ich wissen. |
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Denn was nützen mir große ätze, |
| die im Kopf verwahrt, der Gerechte, |
| wenn ihres Geistes Vater |
| sich gern übers Volk erheben möchte. |
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Denn was dann bleibt ... |
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Den Glauben, den kann mir keiner rauben, |
| an große Tote und ihre Sachen, |
| da will ich doch lieber |
| den Biographen machen, |
| die postum sie mir zu Freunden machen. |
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Ich will grad den Helden |
| und nicht seinen Hochmut, |
| ich brauch ja den Kampf |
| statt ewiger Götter. |
| Zu oft ist die reißende Meeresflut |
| des erstickenden Fisches Retter. |
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Denn was uns bleibt |
| reicht gerade nicht aus |
| um stark zu sein, |
| und das ist so schade. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.