Schatten und Licht

Dialog

Lyrik

Komp. Dialog

Text: Gisela Steineckert

Ich sitz hoch auf einem Schaukelpferd
und die Welt dreht sich um mich,
Blumen welken hin am Wegesrand,
aber eine weigert sich.
Mit tiefer Sehnsucht seh ich sie,
weiche Seide, Reispapier,
willst du es oder gleicht sie dir,
Schatten und Licht, ich sehe dich nicht.

Ach, das war nur ein Traum,
ach, ich lieg im Bett und bin bei uns zu Haus.
Ach, das war nur ein Traum,
ich dreh mich um und atme tiefer aus.

Da bin ich auf einem hohen Berg,
ohne Freunde, ohne Zelt
im Vergleich bin ich hier nur ein Zwerg,
keiner den man rufen hört.
Und was ich weiß hat kein Gewicht,
was ich kann ist hier nichts wert,
ich hab kein eigenes Gesicht,
Schatten und Licht, ich sehe mich nicht

Ach, das war nur ein Traum,
ach, ich lieg im Bett und schlafe träumelos.
Ach, das war nur ein Traum,
ich wache auf und werd die Angst nun los.

Schatten und Licht, ich sehe mich nicht.

Ach, das war nur ein Traum,
ach, nichts ist passiert weil Traum-Sekunden-Zeit.
Ach, das war nur ein Traum,
der Traum fängt an, na gut ich bin soweit.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.