Schattenreiter

Puhdys

Lyrik

Komp. Dieter Birr / Peter Meyer

Text: Wolfgang Tilgner

 

  Du tötest einen Wald und nimmst ein Blatt.
Und Du weißt nicht, das Dein Leben Folgen hat.
Mal nachzugeben, das fällt Dir zu schwer.
Doch Schatten reiten schweigend hinterher.

Du schlägst Dein Kind und denkst, das heilt die Zeit.
Bittest nie für Deine Schuld wen um Verzeihn.
Was Du so Liebe nennst macht liebeleer.
Und Schatten reiten schweigend hinterher.

Schattenreiter. Schattenreiter.

Schattenreiter. Schattenreiter.

Du fragst nicht, was ein falsches Wort zerstört.
Du siehst ein Unrecht und bist nicht empört.
Weil Du nicht schwimmen kannst, schlägst Du das Meer.
Doch Schatten reiten schweigend hinterher.

Schattenreiter. Schattenreiter.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.