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Schenk mir noch mal ein |
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Kreis |
Lyrik |
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| Deine Augen sind für mich so klar |
| wie ein frischgeputztes Glas; |
| die Geschichte ist nicht grad neu, |
| die ich darin gestern las; |
| Haut und Haare sind bei dir so glatt, |
| du bist supermannequin, |
| doch die Welt die du dir aufgebaut, |
| die ist mir viel zu eng, |
| die ist mir viel zu eng. |
| Schenk` mir noch mal ein und sag: Ade! |
| Schenk` mir noch mal ein, bevor ich geh |
| in die eigne weite Welt. |
| Dein Vater war ein Taschendieb |
| und saß ziemlich oft im Knast; |
| du sagst, dass du ihm das Liebste warst, |
| und du hast ihn nur gehaßt; |
| deine Mutter, diese arme Frau, |
| du läßt sie seit Jahren allein, |
| du sagst, sie sei dir zu kleinkariert, |
| komm und schenk` mir noch mal ein, |
| komm und schenk` mir lieber noch mal ein. |
| Schenk` mir noch mal ein und sag: Ade! |
| Schenk` mir noch mal ein, bevor ich geh |
| in die eigne weite Welt. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.