Schön wenn der Schmerz nachläßt - Possenspiel

Schön wenn der Schmerz nachläßt

Possenspiel

Lyrik

Komp. Hans Knippenberg

Text: Possenspiel

(Oh Yeah)

Paul Meier war ein Mann
von 35 Jahren
und hat in seinem Leben
so mancherlei erfahren.
Verheiratet, zwei Kinder.
Ein Auto auch, gewiss.
Nur eine Sorge hatte er
und das war sein Gebiss.
Er konnte wacker streiten
in jeder Position.
Sogar die Lebensrettungsmedaille hat er schon.
Er hatte keine Angst
vor allem was da ist.
Nur vor einem Menschen
und das war der Dentist.

(Oh Yeah)

Die Angst, die er da hatte,
war ständig sein Problem.
Denn so ein Zahnschmerz dauerhaft,
ist ganz gewiss nicht schön.
Und als dann die Tabletten,
die er ständig nahm,
nicht halfen, war es doch soweit,
dass er zum Zahnarzt kam.
Der Doktor schaffte wacker
in Meier seinem Mund,
denn von den dreißig Beißerchen
war kaum noch eins gesund!
Die größten Ruinen,
die wurden extrahiert.
Und ein paar kleine Löcherchen
fein säuberlich plombiert.
Als Meier leicht benommen
dann auf die Straße trat,
da merkte er zum ersten Mal,
dass nichts mehr weh ihm tat.
Und glücklich rief er aus:
"Vorbei ist nun die Not!"
Und just in diesem Augenblick
fuhr ihn ein Auto tot.

Schön wenn der Schmerz nachlässt!

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.