Schulzeit

Transit

Lyrik

Komp. Siegfried Scholz

Text: Siegfried Scholz

Nach Jahren traf ich einen alten Freund

ganz durch Zufall in unsrer` Stadt.
Uns kamen wieder die irren Storys
in der Schulzeit in den Sinn.
Weißt du noch wie es damals war
ersannen wir uns gern zurück
und plötzlich war `n wir wieder
in der Zehn b drin.
 

Da drüben wir in Jeans und langes Haar

und Leves, die war ziemlich ìn`,
es gab so manchen Lehrer der uns nicht verstand.
Wir dachten uns oft Blödsinn aus,
wir sangen in Musik mit Absicht falsch
und in Chemie haben wir mal `ne
Rauchbombe abgebrannt.
 

Und in der Pause heimlich geraucht,

auch haben wir oft, auch Spickzettel ausgetauscht.
Und dann in Deutsch Gretchen und Faust,
das hat uns interessiert,
da wurde andächtig gelauscht.
 

Die Schulzeit,

ihr Ende haben wir oft ersehnt
und denken vielleicht doch
an sie ein Leben lang.
Die Schulzeit
und manchmal wünschen wir uns heut`
nochmal` zu sitzen
unbeschwert auf unsrer` Bank.
 

Wir trugen große Gürtelschnallen,

T-Shirts und Hemden bunt bedruckt,
markierten den großen Mann in der Schule und zu Haus.
Ansonsten war `n wir `ne lahme Truppe,
wenn s nicht drauf ankam, war `n wir dabei,
und manchen Streich hat man uns verzeihn `,
mit sechzehn flippt man schnell mal aus.
 

Und in der Pause heimlich geraucht,

auch haben wir oft, auch Spickzettel ausgetauscht.
Und dann in Deutsch Gretchen und Faust,
das hat uns interessiert,
da wurde andächtig gelauscht.
 

Die Schulzeit,

ihr Ende haben wir oft ersehnt
und denken vielleicht doch
an sie ein Leben lang.
Die Schulzeit
und manchmal wünschen wir uns heut`
nochmal` zu sitzen
unbeschwert auf unsrer` Bank.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.