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Schwanenkönig |
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Karat |
Lyrik |
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Komp. Ulrich Swillms |
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Text: Norbert Kaiser |
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| Es neigte ein Schwanenkönig |
| seinen Hals auf das Wasser hinab. |
| Sein Gefieder war weiß wie am ersten Tag, |
| rein wie Sirenenton. |
| Und im Glitzern der Morgensonne |
| sieht er in den Spiegel der Wellen hinein, |
| und mit brechenden Augen weiß er: |
| Das wird sein Abschied sein. |
| Wenn ein Schwan singt, |
| schweigen die Tiere. |
| Wenn ein Schwan singt, |
| lauschen die Tiere. |
| Und sie raunen sich leise zu: |
| Er ist ein Schwanenkönig, |
| der in Liebe stirbt. |
| Und es begann der Schwanenkönig |
| zu singen sein erstes Lied, |
| unter der Trauerweide, |
| wo er sein Leben geliebt. |
| Und er singt in den schönsten Tönen, |
| die man je auf Erden gehört, |
| von der Schönheit dieser Erde, |
| die ihn unsterblich betört. |
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Und es singt der Schwanenkönig |
| seinen ganzen letzten Tag, |
| bis sich die Abendsonne still ins Dunkelrot flieht. |
| Lautlos die Trauerweide |
| senkt ihre Blätter wie Lanzen hinab. |
| Leise und leiser die Töne, |
| bis das letzte Licht im Gesang verglüht. |
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Wenn ein Schwan singt, |
| lauschen die Tiere, |
| wenn ein Schwan singt, |
| schweigen die Tiere. |
| Und sie neigen sich tief hinab, |
| raunen sich leise zu: |
| Es ist ein Schwanenkönig, |
| der in Liebe stirbt. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.