Schwarze Marie - Monokel

Schwarze Marie

Monokel

Lyrik

Komp. Monokel

Text: Werner Karma

 
Ich bin mit Marie seit der Penne zusammen
das Mädel ist super und lieb wie ein Lamm
sie hat immer gute Laune ihr Humor ist perfekt
obwohl sie hat in ihrem Leben kaum Zucker geleckt.
 
Um fünf in der Früh reißt sie sich hoch
karrt durch die Stadt
die Bude stinkt ihr schon von weitem entgegen
und macht sie satt.
 
Sie schuftet sich krumm neun Stunden
und gibt sich noch Müh
man hat je ´ne Ehre im Leibe
oder nicht sagt Marie.
 
Schwarze Marie die kriegt keiner klein
schwarze Marie die steckt alles ein
schwarze Marie muss denn das sein
die kriegt keiner klein die steckt alles ein muss denn das sein.
 
Der Dreck von der Schicht klebt wie Pech auf der Haut
doch sie lacht wenn sie in den Spiegel schaut
ich denk mir das kann nicht angehen mit meiner Marie
gehört nicht mit Gold beschmissen wer so schuftet wie sie.
 
Da ist doch was faul da macht sich wer lustig
das kann nicht sein
und dann die paar hundert Piepen dafür
renken das auch nicht ein.
 
Und andere feilen sich die Nägel
die Stuten der Bürokratie
du reg dich nicht auf die sind wichtig
sei doch still sagt Marie.
 
Schwarze Marie die kriegt keiner klein
schwarze Marie die steckt alles ein
schwarze Marie muss denn das sein
die kriegt keiner klein die steckt alles ein muss denn das sein.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.