|
Schwester |
||
|
Karat |
Lyrik |
|
|
Komp. Ulrich Swillms |
||
|
Text: Herbert Dreilich |
Dunkles
Haar im Scheinwerferlicht,
Biergeruch und Qualm,
dazwischen dein Gesicht.
Mit ein, zwei Bier und einem Docht
mach' ich mir endlich Mut.
Verdammt! Heut' klappt 's bestimmt
ganz gut.
Komm schon, Schwester, tanz mit mir,
sag' ich freundlich dann zu ihr.
Komm, tanz mit mir!
Schwester, denk' ich, du hast 's leicht
Brauchst kein Bier, weißt nichts
von mir.
Dann im Gewühl kommt so ein Gefühl.
Hey, verflucht, denk' ich,
wie krieg' ich das in den Griff?
Ich versuch 's mit Knie,
doch das beleidigt sie.
Also bloß mit Kuss,
doch sie macht plötzlich Schluss.
Dunkles Haar im Scheinwerferlicht,
Biergeruch und Qualm,
dazwischen dein Gesicht.
Schwester, Schwester, Schwester,
du hast mich ausgelacht.
Was hab' ich bloß wieder falsch gemacht!?
An der Tränke steh' ich dann,
alles fliegt an mir vorbei
wie im Traum.
Hey Mann, denk' ich, du bist gut!
Lässt mich stehn `, blamierst mich
bis auf 's Blut.
Dann im Gewühl kommt so ein Gefühl.
Hey, verflucht, denk' ich,
das war wohl nicht sehr gut.
Denn das mit dem Knie,
klappt ja meistens nie!
Vielleicht tut's hier und dort
besser ein nettes Wort ...
Dunkles Haar im Scheinwerferlicht,
Biergeruch und Qualm,
dazwischen dein Gesicht.
Mit einem Bier und einem Docht
Steh' ich herum und sehe
wie du lachst.
Vielleicht, denkt sie, ist er nicht schlecht,
doch manches an ihm
passt mir nicht.
Bierfahne und Wichtig tun
hat für sie mit Liebe
nichts zu tun.
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.