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Sehnsucht nach dem Rattenfänger |
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Gundi |
Lyrik |
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Komp. Gerhard Gundermann / Jörg Wilkendorf |
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Text: Gerhard Gundermann |
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Da hatten wir also den Kaiser verbannt, |
| und seine Gemahlin verlötet, |
| die Kinderchen die man im Pudding fand, |
| besabbert und völlig verblödet |
| wurden in Arbeitslager geschickt. |
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Die Hofdamen mussten ihren nackten Hintern, |
| nachdem er von Soldaten gespickt, |
| im Theater schwenken zu Walzertakten. |
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Der Hofdichter dichtelte schon dem Aufruhr eine Kantate, |
| da plötzlich kam es über Telefon: |
| Da unten in der Kanalisation |
| da üben schon wieder die Ratten Karate. |
| Da half keine Säure und kein Kartäschten, |
| kein Gift aus`m Rasensprenger, |
| da plötzlich sagte ein saudummes Mädchen - |
| wir brauchen den Rattenfänger. |
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Gebt ihm, das er kommt, `nen guten Lohn, |
| einen echten guten Posten im Staate |
| am Besen des Kaisers verlassenen Thron. |
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Denn unten in der Kanalisation, |
| da üben schon wieder die Ratten Karate. |
| Der Rattenfänger kam und sah |
| und machte die Schlacht, |
| jetzt hat er `ne Fabrik für Büchsenfleisch. |
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Das dumme Mädchen gab ihm ihre erste Nacht, |
| er gab ihr viele Kinder, |
| wir gaben unser Reich. |
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Wir hoben ihn auf`n Thron zum Lohn, |
| jetzt will er noch auf unsere Plakate. |
| Er will unsre Pässe und unsre Munition. |
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Da unten in der Kanalisation, |
| da üben schon wieder die Ratten Karate. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.