Sein eigner Weg - Kreis

Sein eigner Weg

Kreis

Lyrik

Komp. Arnold Fritzsch

Text: Arnold Fritzsch

 

Schon mit 14 sah er aus
viel älter, als er war.
Tiefe Augen, ungekämmt,
keiner nahm ihn wahr.
Denn in den Nächten schlief er nicht,
lag auf dem Bauch und las,
die ganze Welt sah aus,
als wäre sie aus Glas.
 
Mit 17 schrieb er ein Gedicht,
das sendete er ein.
Sie schrieben: so was braucht man nicht,
es mußte anders sein.
Doch dann wärs für ihn nicht mehr wahr,
und nicht mehr, was er will;
und eh er sich zu schnell anpaßt,
da bleibt er lieber still.
 
Und er sucht seinen eignen Weg.
Mancher sagt: er ist nicht wie wir,
denn er sucht seinen eignen Weg,
eignen Weg ...
 
Und in den Nächten schläft er kaum,
er will schon weiter sein,
er schreibt von Häusern, die sind bunt
und manchmal auch aus Stein.
 
Er beschreibt seinen eignen Weg.
Mancher sagt: der ist nicht wie wir,
denn er beschreibt seinen eignen Weg,
eignen Weg ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.