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Sein eigner Weg |
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Kreis |
Lyrik |
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| Schon mit 14 sah er aus |
| viel älter, als er war. |
| Tiefe Augen, ungekämmt, |
| keiner nahm ihn wahr. |
| Denn in den Nächten schlief er nicht, |
| lag auf dem Bauch und las, |
| die ganze Welt sah aus, |
| als wäre sie aus Glas. |
| Mit 17 schrieb er ein Gedicht, |
| das sendete er ein. |
| Sie schrieben: so was braucht man nicht, |
| es mußte anders sein. |
| Doch dann wärs für ihn nicht mehr wahr, |
| und nicht mehr, was er will; |
| und eh er sich zu schnell anpaßt, |
| da bleibt er lieber still. |
| Und er sucht seinen eignen Weg. |
| Mancher sagt: er ist nicht wie wir, |
| denn er sucht seinen eignen Weg, |
| eignen Weg ... |
| Und in den Nächten schläft er kaum, |
| er will schon weiter sein, |
| er schreibt von Häusern, die sind bunt |
| und manchmal auch aus Stein. |
| Er beschreibt seinen eignen Weg. |
| Mancher sagt: der ist nicht wie wir, |
| denn er beschreibt seinen eignen Weg, |
| eignen Weg ... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.