Sie war 17

Schöbel

 

Lyrik

Komp. Frank Schöbel

Text: Burkhard Lasch

 

 

Sie lief durch die Straßen es war Mitternacht
Und ich spürte sie weiß nicht wohin
Drum sprach ich sie an doch sie meinte zu mir
Ich sollte mich lieber verziehn
Tränen liefen ihr übers Gesicht
Sie schien ziemlich weit unten zu sein
Ich sagte ihr Mädchen ich will nichts von dir
Und lud sie zu mir ein

Sie war siebzehn ihr Leben schien leer
Sie war siebzehn glaubte nichts mehr

Zu Hause so sagt sie da brannte die Luft
Denn zu Hause war längst kein zu Haus
Ihr Vater hat noch eine andere Frau
Drum hielt sie es dort nicht mehr aus
Ein Typ nahm sie mit er war älter als sie
Und er war noch kälter als kalt
Er gab ihr ein Bett doch die Stunden mit ihm
Hat sie schon lange bereut

Sie war siebzehn ihr Leben schien leer
Sie war siebzehn glaubte nichts mehr
Sie war siebzehn und war schön
Sie war siebzehn ich kann sie verstehn`

Der Morgen trat schon durch die Fenster da hat sie
Allmählich wieder gelacht
Wir haben mit Worten das Leben gestreift
Und ich habe ihr Mut gemacht
Ich brachte sie dann noch zum Zug denn sie fuhr
Nun nach Tagen wieder nach Haus
Sie war doch erst siebzehn und da kommt es schon vor
Und da bricht mal eben mal aus

Sie war siebzehn ihr Leben schien leer
Sie war siebzehn glaubte nichts mehr
Sie war siebzehn und war schön
Sie war siebzehn ich kann sie verstehn`

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.