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Text: Wolfram Bodag |
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| Jedermann
weiß, |
| die zwei
laufen heiß. |
| Die
braten sich aus |
| und
erstarren zu Eis. |
| Die tauen
sich auf |
| und
wärmen sich an, |
| und
werden gar - das ist der Preis. |
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Der Morgen ist to, |
| der Tag
läuft sich tot. |
| Sie
schmoren im Tiegel, |
| der Abend
tut not. |
| Sie
wischt ihm behutsam |
| den
Schweiß aus der Stirn, |
| doch er
bläst ihr böses Zeugs ins Gehirn. |
| Immer die
kleinen Spitzen, |
| so oder
so. |
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Sie lächelt kalt, |
| er sagt
nur noch halt. |
| Doch sie
hört es nicht mehr, |
| es klang
viel zu alt. |
| Sie
schmiert ihm das ranzige Zeug ins Gesicht. |
| Viel zu
oft ausgebraten, |
| das mag
er nicht. |
| Immer die
alten Geschichten, |
| so oder
so. |
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Der Kampf beginnt, |
| die Zeit
verrinnt. |
| Er kocht
und beißt |
| wie ein
wütendes Kind. |
| Sie bläst
in die Pfanne, |
| der
Tiegel glüht rot. |
| Sie
stürzen zu Boden |
| und
liegen wie tot. |
| Und sie
umarmen sich, |
| so oder
so. |
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Jedermann weiß, |
| die zwei
laufen heiß. |
| Die
braten sich aus |
| und
erstarren zu Eis. |
| Die tauen
sich auf |
| und
wärmen sich an. |
| Und
werden nicht schlauer, |
| das ist
der Preis. |
| Kein
Grund zum Pessimismus, |
| so oder
so ... |
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