So schön schwer

Zöllner

Lyrik

Komp. Dirk Zöllner / Andre Gensicke

Text: Werner Karma

 

Was bist du barock,

mein mächtiges Mädchen.
Ein üppiger Traum.
Meine Augen könn` sich endlich mal sattseh`n,
meine Hände begreifen es kaum.
 

Dein Leib -

eine südliche Landschaft,
weiche Hügel fließen ins Meer.
Die Erde schmeckt warm,
ich atme dein süßes Fleisch,
es fällt himmelhoch über mich her.
 

Du bist so schön schwer,

so schön schwer, mein Kleines.
Komm und begrab mich unter dir.
Du bist so schön schwer,
gib mir mehr, mein Kleines.
Leg auf mich an,
nimm mich ins Visier.
Gib mir mehr,
gib mir mehr.
 

Wir wir so daliegen nach der Liebe,

Atemlos du:
mütterlich lächelnd und ich:
Dein Kind vor deinem Schoß.
 

´Du bringst mich zur Welt

immer auf`s  Neue,
du bist mein Meer, meine Insel, mein Boot.
Meine Seele taucht auf aus deiner Tiefe,
so mächtig wie du und so rosarot.
 

Du bist so schön schwer,

so schön schwer, mein Kleines.
Komm und begrab mich unter dir.
Du bist so schön schwer,
gib mir mehr, mein Kleines.
Leg auf mich an,
nimm mich ins Visier.
Gib mir mehr,
gib mir mehr.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.