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| Du
riechst nach einem fremden Bett, |
| ich krieg
den Kerl, du kannst drauf warten. |
| Da
findest du in meinen Jeans |
| zwei
zerknüllte Kinokarten. |
| Dein
Blick sagt mehr als nötig wär, |
| ob du das
raus hast mit Nicole ? |
| Wer hat
dir den Friseur bezahlt ? |
| Wir sind
seit Wochen voll im Soll. |
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Spione. |
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Woher die vielen neuen Fummel ? |
| Gehst du
auf`n Hausfrau`nstrich ? |
| Das
Fleckchen Rouge auf meinem Kragen, |
| du
schnüffelst: Joghurt ist es nich`. |
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Belächelst spöttisch meine Lüge, |
| hast du
Nicole und mich belauscht? |
| Und dabei
hab ich wie Phil Marlowe |
| dreimal
die Straßenbahn getauscht. |
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Zwei Supernasen: Du und ich |
| verlieben
und verfolgen sich. |
| Wie
aufeinander angesetzt, |
| einmal zu
oft enttäuscht, verletzt |
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Lauernd liegst du neben mir, |
| ob ich im
Schlaf vielleicht was rede. |
| Am Morgen
hast du dicke Augen |
| und Stoff
für`ne Familienfehde. |
| Ich geh
dir nach der Arbeit nach, |
| du
machst`n Umweg von "ner Stunde. |
| Die
Anschrift ist mir völlig neu |
| und Salz
in eine off`ne Wunde. |
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Spione. |
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Es tut so weh und tut so gut, |
| wenn man
was weiß |
| und
soll`s nicht wissen. |
| Du
fischst genüßlich fremdes Haar |
| beim
Wäschewechseln aus den Kissen. |
| Ich fühle
förmlich deine Hitze, |
| kommst du
von einem andern Mann. |
| Bis ich
die Wanze finde, |
| ruf ich
Nicole nur aus der Zelle an. |
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Zwei Supernasen: Du und ich |
| verlieben
und verfolgen sich. |
| Wie
aufeinander angesetzt, |
| einmal zu
oft enttäuscht, verletzt. |