|
Stadtlandschaft |
||
|
Electra |
|
Lyrik |
|
Komp. Bernd Aust |
||
|
Text: Bernd Aust / Manuel Schöbel |
Meinen Plattenspieler drehe ich voll auf, |
| trotzdem stört es keinen hier in meinem Haus. |
| Unter meinem Fenster fegt die Straßenbahn |
| kreischend in die Kurven, wir sind dran gewöhnt. |
Unsre Welt hat viel Geduld, |
| und dann ist es unsre Schuld |
| ist sie eines Tag`s zerstört |
| noch eh sie uns ganz gehört. |
Ich schließ meine Fenster wenn der Westwind weht. |
| Die Scheiben werden blind wenn der Wind so steht. |
| Der Schornstein unsres Kraftwerks wird noch nicht geschont |
| er setzt alle Zeichen schwarz neben den Mond. |
Unsre Welt hat viel Geduld, |
| und dann ist es unsre Schuld |
| ist sie eines Tag`s zerstört |
| noch eh sie uns ganz gehört. |
Und es ist ein Angler, Sonntags früh am Fluss, |
| lehrt mich wie man Fische zubereiten muss. |
| Man wässert sie drei Tage |
| kocht sie bis man sogar |
| bestimmte Exemplare sogar essen kann. |
Unsre Welt hat viel Geduld, |
| und dann ist es unsre Schuld |
| ist sie eines Tag`s zerstört |
| noch eh sie uns ganz gehört. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.