Stein im Flug

NO 55

Lyrik

Komp. Frank Gahler

Text: Frank Gahler

 

Gestern Abend saß ich am Telefon,

deine Mutter weinte leise und ich war ganz stumm.
Sie erzählte von dem Unfall und irgend welchem Licht.
Ich hör` noch wie sagt, lang gelitten hat er nicht.
Du warst ein Freund wie man wirklich kaum einen hat
wir rauchten zusammen den ersten Docht,
zogen durch die Stadt,
große Worte machten uns dabei überhaupt nicht froh.
Wir verstanden uns auch so .
 

Wie ein Stein im freien Flug

stürzt mein Herz in die Flut.
Wie viel noch zu sagen wär`
wissen wir nur zu gut.
 

Ich hab dir gesagt, ich geh nach Kuba

Mann, oder komm wir helfen diesen Leuten unten in Vietnam.
Und ich seh` noch wie weintest
als in Chile `73 dieser Scheiß begann.
Mensch, und wie oft saßen wir wohl abends so zusammen
du maltest deine Bilder mit dieser Wahnsinnsruh`.
Ich saß auf dem Teppich, rauchte wie `n Schlot,
spielte ganz leise Klampfe dazu.
 

Wie ein Stein im freien Flug

stürzt mein Herz in die Flut.
Wie viel noch zu sagen wär`
wissen wir nur zu gut.
 

Dieses Lied schrieb ich nur für dich

obwohl ich weiß du kannst es doch nicht hören.
Es tut weh einen Freund zu verlieren.
 

Wie ein Stein im freien Flug

stürzt mein Herz in die Flut.
Wie viel noch zu sagen wär`
wissen wir nur zu gut.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.