| |
Gestern Abend saß ich am Telefon, |
|
deine Mutter weinte leise und ich war
ganz stumm. |
|
Sie erzählte von dem Unfall und irgend
welchem Licht. |
|
Ich hör` noch wie sagt, lang gelitten hat
er nicht. |
|
Du warst ein Freund wie man wirklich kaum
einen hat |
|
wir rauchten zusammen den ersten Docht, |
|
zogen durch die Stadt, |
|
große Worte machten uns dabei überhaupt
nicht froh. |
|
Wir verstanden uns auch so . |
|
Wie ein Stein im freien Flug |
|
stürzt mein Herz in die Flut. |
|
Wie viel noch zu sagen wär` |
|
wissen wir nur zu gut. |
|
Ich hab dir gesagt, ich geh nach
Kuba |
|
Mann, oder komm wir helfen diesen Leuten
unten in Vietnam. |
|
Und ich seh` noch wie weintest |
|
als in Chile `73 dieser Scheiß begann. |
|
Mensch, und wie oft saßen wir wohl abends
so zusammen |
|
du maltest deine Bilder mit dieser
Wahnsinnsruh`. |
|
Ich saß auf dem Teppich, rauchte wie `n
Schlot, |
|
spielte ganz leise Klampfe dazu. |
|
Wie ein Stein im freien Flug |
|
stürzt mein Herz in die Flut. |
|
Wie viel noch zu sagen wär` |
|
wissen wir nur zu gut. |
|
Dieses Lied schrieb ich nur für
dich |
|
obwohl ich weiß du kannst es doch nicht
hören. |
|
Es tut weh einen Freund zu verlieren. |
|
Wie ein Stein im freien Flug |
|
stürzt mein Herz in die Flut. |
|
Wie viel noch zu sagen wär` |
|
wissen wir nur zu gut. |