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Steinzeit |
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City |
Lyrik |
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Komp. Fritz Puppel / Toni Krahl / Manfred Hennig / Klaus Selmke |
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Text: Alfred Roesler-Kleint / Scarlett Kleint |
| Annas Mutter war vierzig, |
| da kam Vater nach Hause, nicht nach Stettin - |
| Wittenberg war das jetzt und lag rechts von der Elbe. |
| Der Schutt war der derselbe, |
| doch rechts von der Elbe war er russisch besetzt |
| - in der Steinzeit. |
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Anna war immer bereit in der Schule, |
| von der Mauer in Berlin hat sie kaum was gespürt. |
| Chrustschow war vergnüglich, |
| der Sputnik vorzüglich |
| und die Fahne voran hat ihr sehr imponiert |
| - in der Steinzeit. |
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Anna blieb treu bis auf ein, zwei, drei Male. |
| Ihr Hochzeitsgeschirr ist heute noch wie neu. |
| Sie kommt gern auf den Kern und sie achtet auf Schale |
| und ruft man sie auf ist sie wieder dabei. |
| Sie trägt ihre Mark auf verschiedene Märkte, |
| berät und beschließt in diversem Verein. |
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Sie hat alles getan, |
| was erhöhte und stärkte |
| und hat immer gewusst, sie ist nicht allein |
| - in der Steinzeit. |
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Sie ist bei der Zeitung, |
| da liest sie die Briefe |
| und antwortet drauf nach Regel und Maß. |
| Frohsinn macht Freude, heißt ihre Seite, |
| doch immer nur Frohsinn macht auch keinen Spaß. |
| Das merkt sie beim anstehn, |
| beim Fernsehn und Fremdgehn. |
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Sie leist ihre eigne Zeitung nicht mehr. |
| Sie ist geschult und geschieden und im Grunde zufrieden. |
| Bald ist sie vierzig und sie fürchtet sich sehr |
| - vor der Steinzeit. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.