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Sterne |
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Demmler |
Lyrik |
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Komp. & Text: Kurt Demmler |
| Es heißt: "Der kleine Prinz", wurde geschrieben von einem Franzosen namens Antoine de Saint-Exupery, der nicht nur Schriftsteller war, sondern auch begeisterter Flieger, bis er eines Tages von einem Flug, von einem Aufklärungsflug, im Krieg, gegen Hitlerdeutschland, nicht zurückkehrte. |
| Er hat uns hinterlassen den 'Kleinen Prinzen'. |
| Ich habe ihn vor einiger Zeit zum wiederholten Male in die Hand bekommen, hab ihn gelesen, und dabei sind, einfach so, Lieder entstanden. |
| Und diese Lieder wollen wir heute bringen. Wir haben sie natürlich genannt: |
| "Die Lieder des Kleinen Prinzen"... |
| Sterne Sterne Sterne |
| die Sterne in der Ferne |
| Den Fahrenden leiten sie um diese Welt |
| Dem Suchenden werden die Dinge erhellt |
| Dem Weisen sind sie die Probleme |
| ohne die der zur Geltung nie käme |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Die stolzesten Stunden sind nach ihnen benannt |
| Schauspieler sind's, sind sie nur recht bekannt |
| Den Popdichtern sind sie das Leben |
| nichts liegt ihnen näher als eben |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Der Lehrer hebt kühn sie auf den Zeigestock |
| Der Veteran steckt sie sich stolz an den Rock |
| Der Tischler, der Klempner, der Maler |
| empfangen sie als Sternentaler: |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Der Säufer, der findet zu fünft sie ganz toll |
| Der Westonkel büßt einen ein am Zoll |
| Der Boxer läßt uns schön sie sehen |
| drum kann ich den Sport nicht verstehen |
| Sterne Sterne Sterne |
| Der Funktionär malt sie uns rosig und rot |
| Der Astrologe backt sich aus ihnen sein Brot |
| Die Liebenden wählen sich einen |
| von ihnen zu ihrem gemeinen |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Sie glitzern vom Teint der lieblichen Ewa |
| Die höchstpersönlich getauchten sind - gekauft für ein Lewa |
| und nämlichen Radiorecorder |
| will kein Aaschen weder hinter- noch vorher |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Die Sterne der Heimat haben scheinbar ihren Preis |
| Die Mama Müller bringt uns Sternchen aus Eis |
| Und laßt ihr euch die Ohr'n gern zerreißen |
| geht ins Konzert zu Stern ... |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Der Konsum, der bietet als Suppe sie an |
| Der Offizier hat als Lametta sie dran |
| Und einer krönt vorn den Mercedes – |
| nur der, der ihn klaut ist per pedes |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Die Nacht macht sie an und der Tag macht sie aus |
| Und Washington plant schöne Kriege daraus |
| Doch dem Schulanfänger als Stempel |
| machen sie das Mutti-Heft zum Tempel |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Der Yankee der hat eine Fahne voll von |
| das riecht ganz verdächtig nach – Sterninflation |
| Der Sowjet jedoch hat nur einen |
| der soll uns noch wertvoll erscheinen |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Nur die gelben von früher - die machen uns still |
| Doch wenn sonst einer fällt, wünscht man sich, was man will |
| Und Weihnachten mit deiner Sippe |
| führt dich ein Stern an die Krippe |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Der Opa sagt: Zu meiner Zeit gab's viel mehr |
| Die Mutter schaut hoch und dann seufzt sie so schwer |
| Die Kinder, den Magen mit Plinsen |
| gefüllt, träumen vom Kleinen Prinzen |
| Sterne Sterne Sterne... |
| Und wenn ich in eure Augen hier seh |
| dann seh ich die Sterne schon ganz in der Näh |
| Was könnt ihr schön'res mir geben |
| Ihr bringt meine Sterne zum leben |
| Sterne Sterne Sterne... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.