|
Strandgut |
||
|
Reform |
Lyrik |
|
|
Komp. Stephan Trepte |
||
|
Text: Ingeburg Branoner |
||
| Ich gehe so am Strand lang |
| ganz einfach nur mit mir |
| von damals unsre Sandbank |
| die finde ich nicht mehr. |
| Nur Tang und Teer, mein herz ist schwer, |
| Strandgut, Strandgut. |
| Ich stolpere im Nebel fast über einen Schwan, |
| der steht da so am Strand rum |
| der hat sich wohl verfahren, |
| die Wellen steigen, er steht und schweigt, |
| Strandgut, Strandgut. |
| Ein müder Schwan, ein leeres Fass, |
| ein Donnerkeil, ein Scherbenglas, |
| ein alter Topf, Fisch ohne Kopf, |
| Strandgut, Strandgut. |
| Ein Schnabelschuh, ein Kistenbrett, |
| ein schlaffes, schlaffes, schlappes, schlappes Seil, |
| ein Strandkorsett, ein alter Aal, ein Wasserball |
| Strandgut, Strandgut. |
| Ich laufe und ich laufe |
| da wird man auch noch wach, |
| ein Mädchen, völlig ohne liegt da im Strandsanddach, |
| man wär das schön, ich will mal sehen |
| Strandgut. |
| Ein blauer Brief, ein Sonnenstrahl |
| ein Möwenschrei, ein bunter Wal, |
| ein Zauberstein, sie sagt nicht nein, |
| Strandgut. |
| Einsamer Strand, ein weites Meer |
| ein Herzschlag hin, ein Herzschlag her, |
| Totalgefühl, Piratenspiel, |
| Strandgut, Strandgut. |
| He, warte mal, ich liege auf `ner Distel. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.