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Sturmflut |
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Transit |
Lyrik |
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Komp. Egon Linde |
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Text: Siegfried Scholz |
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Ein Sturm kommt auf, |
| nach Nordost dreht der Wind. |
| Stille noch, bis der Hexentanz beginnt. |
| Man spürt die Natur und deren Kraft. |
| Es steigt die Flut |
| bis der Deich auseinander klafft. |
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SOS - von tosenden Wirbeln gepackt, |
| steuerlos ein Schiff - |
| bald nur noch ein Wrack. |
| Die Männer da draußen halten der Naturgewalt stand. |
| Völlig erschöpft erreichen sie das Land. |
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Es mischen unaufhaltsam Himmel und Meer. |
| Es tobt und brüllt und schlägt wild um sich her. |
| Und der Sturm wird stärker |
| die Ohren betäubt. |
| Und die Gischt auf die Felder treibt. |
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Die See ist glatt, |
| die Sturmflut ist vorbei. |
| Möwen schrei `n als wenn nichts gewesen sei. |
| Die Menschen am Meer |
| richten den Deich noch höher auf. |
| Baun` ein bessres Boot |
| und nehmen den Kampf von neuem auf. |
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So schützt ein neuer Deich hier |
| Leute und Land |
| Fischer flicken Netze im kühlen Sand. |
| Doch es erinnert vieles |
| an diese Flut. |
| Und es weht ein Wind |
| der nie hier ruht. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.