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Wochenpost 10 / 1988 |
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Tutti Paletti - Steckbrief |
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Die Gruppe wurde 1985 gegründet, seit Januar 1987 spielt sie in der Besetzung Klaus Wehrmann (Gesang, Perkussion), Martin Becker (Keyboards, Gesang), Hansi Benecke (Gitarre, Gesang), Andreas Wieczorek (Saxophon, Gesang), Uli Werfel (Baßgitarre, Keyboards), Matthias Lauschus (Gesang, Perkussion, Baßgitarre, Trompete). Klaus ist Autodidakt und kam von »Reggae Play«. Martin hatte Privatunterricht und spielte in Amateurbands. Hansi absolvierte die Hochschule für Musik Berlin, spielte im Jazz-Duo mit Fred Baumert, in der Helmar-Federowski-Band, bei "Pelikan". Andreas kommt vom Folk-Jazz, spielte bei "Petty Cats". Uli absolvierte die Hochschule für Musik Weimar, spielte bei „Marathon" und "datzu". Matthias besuchte u.a. die Musikschule Berlin-Friedrichshain und spielte bei "Setzei". Repertoire: eine Synthese von Samba, Salsa und Funk; die Kompositionen von Martin Becker, Matthias Lauschus und Klaus Wehrmann werden in der Gruppe arrangiert, die Texte kommen vor allem von Klaus und Matthias, in Zukunft auch von Jan Witte. Erfolgstitel: "Schabernack" (Wehrmann/ Wehrmann), "Samba paletti" (Lauschus-Wehrmann-Becker- Wieczorek / Wehrmann), "Lange Nächte" (Lauschus/ Wehrmann). Produktionen: ein Titel auf AMlGA-Rockbilanz '87, mehrere Produktionen und Mitschnitte im Rundfunk, Mitwirkung in "bong", "Stop! Rock", "mobil", "He, du", "Klik", "Tempo 88" des DDR-Fernsehens. Matthias Lauschus solo: mit "Komm zu mir" in "bong". Auslandsgastspiel: in der UdSSR (an der Trasse). Festivalteilnahme: "Rock für den Frieden" 1987, "Musikauktion" in Cottbus, "Berlin-Knüller". Vorhaben: Teilnahme am "Popfestival '88" im März in Karl-Marx-Stadt, im April Tournee im Bezirk Halle, weitere Rundfunkproduktionen, Vorbereitung einer LP, Teilnahme (wie schon 1986 und 87) am "Pop Projekt 88" (mit Ines Paulke und Arnulf Wenning) einer Produktion der KGD Halle. Standpunkt: Wir sind sechs Musiker mit sechs verschiedenen Entwicklungsgängen, unterschiedlichen Neigungen. Das schlägt sich in unserem Programm nieder, gibt ihm Vielfalt und Abwechslungsreichtum. Das verlangt, daß einer den anderen anerkennt, also Toleranz. Das bringt uns aber auch mitunter in den Konflikt: Sollen wir unsere Bandbreite bis hin zur Rockballade beibehalten, oder sollen wir uns profilieren, uns auf ein klares Konzept - etwa auf Salsa - festlegen? Für uns ist entscheidend, daß uns die Musik Spaß macht, daß wir unsere Freude ins Publikum tragen können. |
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