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Wir leben mit der Angst |
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von Kindheit an. |
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Haben Angst vor `m Schlafengehen, |
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Angst vor `m schwarzen Mann. |
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Haben Angst vor Schulzensuren, |
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vor `m ersten Kuss. |
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Vor jeder neuen Liebe |
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Vor jedem neuen Schluss. |
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Haben Angst vor `m Älterwerden. |
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vor Konkurrenz |
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Angst vor den Visionen, |
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vor `m großen Knall. |
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Soviel Angst |
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macht Angst vor `m Leben. |
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Sie bauen auf die Angst |
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inmitten der Gefahr. |
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Sie kalkulier `n das ein |
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im Staatsetat. |
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Ein Teil der Natur trägt
Trauerkleider, |
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doch sie rüsten immer noch weiter, |
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fragt sich nur wie lang und für wen. |
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Dem Leben eine Chance |
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ruft die halbe Welt. |
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Wir haben das Kondom |
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und ihr das Geld. |
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So viele Worte die uns trennen, |
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ihr habt die Sender, wir die Antenne |
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für den Übermut. |
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Was kann uns noch passier `n, |
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haben wir mehr zu verlier `n |
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als den Spaß am Leben. |
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Wir hoffen grenzenlos |
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und isoliert. |
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Es werden immer mehr |
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die das kapiern. |
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So viele Worte die uns trennen, |
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ihr habt die Sender, wir die Antenne |
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für den Übermut. |
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Was kann uns noch passier `n, |
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haben wir mehr zu verlier `n |
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als den Spaß am Leben. |
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Was kann uns noch passier `n, |
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haben wir mehr zu verlier `n |
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als den Spaß am Leben. |
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Die Zeit ist reif |
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für Übermut, |
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für Übermut. |
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Die Zeit ist reif. |