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Und musst du weinen |
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Gundi |
Lyrik |
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Komp. Gerhard Gundermann |
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Text: Gerhard Gundermann |
| Und wenn der Alte geht, |
| dann kriegste seine Werkzeugtasche, |
| die blanke Schienenzange und die Thermosflasche. |
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Und musst du weinen, |
| dann liebe einen Mann, |
| doch liebe keinen, doch liebe keinen, |
| doch liebe keinen von der Eisenbahn. |
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Und wenn die Alte geht, |
| dann kriegste ihre Badewanne, |
| die Fingernagelbürste und die Fliederteekanne. |
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Und musst du weinen, |
| dann liebe eine Frau, |
| doch liebe keine, doch liebe keine, |
| doch liebe keine ausm Tagebau. |
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Die haben harte Hände und ein hartes Herz, |
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die streiten ohne Ende und die sterben früh. |
| Die suchen ein Vergnügen und finden nur den Schmerz. |
| Die können lügen, aber leben können die nie. |
| Verbrenn die armen Träume, |
| reiß das Häuschen nieder, |
| verkauf das Holz der Bäume und den Duft vom Flieder. |
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Und willst du reich sein dann liebe dir ein Kind, |
| doch lass es weich sein, |
| so butterweich sein, |
| wie deine Alten nie gewesen sind. |
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Die haben harte Hände . . . |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.