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Und wieder wird ein Mensch geboren |
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Freudenberg |
Lyrik |
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Komp. Ute Freudenberg |
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Text: Burkhard Lasch |
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Der Tag war stets zu lang und die Nacht viel zu kurz |
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und die Arbeit machte müde |
| Ein Zimmer unterm Dach, da lagen sie oft wach |
| auf der selbstgebauten Liege. |
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Die Fenster öffnet sie weit, |
| so spürte sie mehr Raum, |
| und glaubte nun, |
| es käm` die Zeit von der sie stets geträumt. |
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Er wollte aber sie und wollte nicht das Kind |
| das in ihr begann zu leben |
| Sie wusste noch nicht wie |
| und wusste nicht wohin, |
| doch sie ließ es sich nicht nehmen |
| Sie hatte manches ausgedacht, |
| von dem nun nichts mehr blieb und merkte, |
| das man Fehler macht, gerade wenn man liebt. |
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Und wieder wird ein Mensch geboren, |
| kein Wunschkind, aber trotzdem da. |
| Er hat das erste mal verloren, |
| eh er die
Erde sah. |
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Und wieder öffnen sich zwei Augen, |
| die einfach viele Dinge sehn. |
| Mit kleinen Schritten, |
| wie sie glauben schon große Wege gehn. |
| Die Nacht ist wieder kurz und der Tag wird immer lang, |
| denn ihr Kind sucht Zeit und Räume. |
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Mal schreits vor Ungeduld, |
| dann lacht sie's wieder an aus den Trümmern ihrer Träume. |
| Und oft nimmt sie die kleine Hand, |
| und hält sie fest, ganz fest, weil das, |
| was für sie vorher war noch keine Ruhe lässt. |
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Und wieder wird ein Mensch geboren. |
| Kein Wunschkind, aber trotzdem da. |
| Er hat das erste mal verloren, eh er die Erde sah. |
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Und wieder ist ein Mensch geboren, |
| der Angst hat, das er was versäumt. |
| Er wird verlieren und gewinnen, |
| und lernen das sich manches nicht erfüllt |
| was man erträumt. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.