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Unterwegs nach Haus # 2

Karat

Lyrik

Komp. Herbert Dreilich

Text: Herbert Dreilich

 

Bin die Meere abgefahren,

hab im Ozean getaucht,
mit dem Albatros geflogen,
und keinem mehr vertraut.

War ganz oben und tief unten,

wo`s das Licht nicht mehr gibt.
Hab mich sinnlos oft betrunken
und den falschen Glanz geliebt.

Hab im Narrenschiff gesessen,

flog den Träumen oft voraus,
war vom Fernweh wie besessen
 

Und war immer unterwegs nach Haus.

 

Sah den blauen Planeten

beinah untergeh`n.
Musste meinen Stand vertreten,

über sieben Brücken geh`n.

Ich liebe jede Stunde,
ließ den Schwanenkönig aus,
zählte täglich meine Pfunde
 

Und war immer unterwegs nach Haus.

 

Mich zwingt keiner auf die Knie,

ich war König der Welt.

Es ging weiter irgendwie

ohne Zepter, ohne Geld.
Bin die Meere abgefahren,
hab im Ozean getaucht,
mit dem Albatros geflogen
 

Und war immer unterwegs nach Haus.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.