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Verkehrte Welt |
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Magdeburg |
Lyrik |
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Komp. Dietrich Kessler |
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Text: Jan Witte |
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Um Sechzehnhundert brannten himmelweit, |
| Feuer der Abergläubigkeit. |
| Zu Kreuze kriechen das war ewig so |
| in Magdeburg wie anderswo. |
| Doch einer fragte wer die Götter sind, |
| ob denn das Bild der Welt so stimmt. |
| Und so hat jener zwei Pferde angespannt, |
| nicht glauben gilt, sondern Verstand. |
| Zwei halbe Kugeln pumpte er luftleer. |
| Zweimal sechs Pferde zogen schwer. |
| Der Ritter wurde für verrückt erklärt. |
| die Kugel schien kein Heller wert. |
| Man trieb die Tiere doch die Kugel hielt, |
| als hätt` der Teufel mit gespielt. |
| Die Leute staunten, |
| wer soll das verstehn `? |
| Das hat die Welt noch nicht gesehn `. |
| Leben, weit sehen werden |
| was uns auf Erden zusammenhält. |
| Leben für alles Schöne |
| doch gegen jene verkehrte Welt. |
| Man schlug die Pferde, |
| trieb sie grob und scharf, |
| weil nicht sein kann was nicht sein darf. |
| Die Kugel brach nicht aller Welt zum Hohn, |
| da glaubte man an ein Phantom. |
| Doch andre sahen plötzlich auch daran |
| das man die Welt erkennen kann. |
| Wenn die Menschen sich von dem Spuk befreien, |
| wird diese Welt zu ändern sein. |
| Leben, weit sehen werden |
| was uns auf Erden zusammenhält. |
| Leben für alles Schöne |
| doch gegen jene verkehrte Welt. |
| Leben, weit sehen werden |
| was uns auf Erden zusammenhält. |
| Leben für alles Schöne |
| doch gegen jene verkehrte Welt. |
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Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.