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Verlorne Kinder |
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Silly |
Lyrik |
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Komp. Rüdiger Barton / Tamara Danz |
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Text: Gerhard Gundermann / Tamara Danz |
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Der Wohnblock liegt im Abend |
| wie ein böses Tier. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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Der Sprechfunk ruft nach ihnen |
| doch sie bleiben hier. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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Sie rücken aneinander |
| auf der Spielplatzbank. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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Der Recorder macht für sie |
| die Dämmerung lang. |
| ... wo sie zu Hause sind, |
| wo sie zu Hause sind. |
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In die warmen Länder |
| würden sie so gerne fliehn, |
| die verlornen Kinder |
| in den Straßen von Berlin. |
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Der Wohnblock spuckt sie |
| in den kalten Wind. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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Ab und zu sieht nur noch |
| einer frierend hin. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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Wo die Fenster locken |
| mit so gelbem Licht. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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doch sie wissen, |
| diese Zimmer wärmen nicht. |
| ... wo sie zu Hause sind. |
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In die warmen Länder |
| würden sie so gerne fliehn, |
| die verlornen Kinder |
| in den Straßen von Berlin. |
| Zu den alten Linden, |
| die nur in der Ferne blühn |
| die sie nicht mehr finden |
| in den Straßen von Berlin. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.